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Wenn Helene Fischer dich täglich belästigt …

Wenn Helene Fischer dich täglich belästigt …

Eine Geschichte, die zwischen den Zeilen nicht schöner hätte entstehen können. Johannes und Ben haben sich im Darkroom kennen gelernt und die Bad Milliarden ins Leben gerufen. Seit ein paar Wochen bekommen sie täglich unfassbar viele Anrufe von Helene Fischer herself, wegen dieser einen Nacht… Das grenzt schon haarscharf an Belästigung. Geaftert wird bei den Milliarden Jungs auch ständig. Sie wissen eben wie der Hase im Showbiz läuft. Vor ihrem Auftritt beim Remmi Demmi Festival in Berlin haben wir uns auf einen kleinen Plausch getroffen.

Ich hoffe die Einleitung hat euren Geschmack getroffen liebe Milliarden 😉

Stellt euch doch zu Beginn ganz einfach mal vor.
Johannes: Ja ich bin Johannes. Ich spiele in der Band Keyboard und singe.
Ben: Er ist der Instrumentalist.
Johannes: Ja genau, dass habe ich jetzt schon oft gelesen. lacht Also ja, ich bin auf jeden Fall der Instrumentalist. Und Ben ist der Kopf und spielt Gitarre und singt und zusammen schreiben wir seit 4 Jahren Songs.

Ihr habt es gerade schon angesprochen. Ihr schreibt beide die Songs?
Johannes: Ne. Genau deswegen bin ich auch der Instrumentalist. Ben schreibt die Texte und ich schreibe Songs oder wir schreiben die Songs zusammen.
Ben: Wir schreiben beide zusammen Lieder und ich schreibe die Texte.
Johannes: lacht Ja also wir sind eigentlich der Januskopf.

Wie habt ihr euch denn gefunden?
Ben: Gay Partner dot com. gemeinsames Lachen bricht aus Ich habe Jojo Klavier spielen hören und habe ihn daraufhin angesprochen.

Hattet ihr unabhängig voneinander zu diesem Zeitpunkt vor, eine Band zu gründen?
Ben: Ich war bereits in mehreren Bands und Jojo hatte auch schon verschiedene Bands. Dann war´s aber an so einem Punkt, dass ich mit meiner Musik alleine war. Ja genau und dann habe ich Jojo spielen hören. Ich hab auch vorher noch nicht mit einem Klavier gespielt und fands interessant und fand ihn nett. Und da habe ich gesagt spiel mal das und dann hat es einfach gepasst.

Hatten die Bands, in denen ihr vorher gespielt habt, eine ähnlich Musikrichtung oder habt ihr gefühlt alle Musikrichtungen einmal durch gemacht?
Ben: Ne. Bei mir war das so aus der Abizeit. Da hat sich was formiert. Wir haben viel mit Synthesiser ausprobiert, Voicebox mäßig. Und dann sind die Leute auch alle wieder auseinander gegangen. Weißte so alle ziehen in eine andere Stadt.

Ihr spielt heute Abend beim Remmi Demmi Festival einige Songs. Veröffentlicht habt ihr bis jetzt aber nur die EP „Kokain & Himbeereis“. Oder habe ich da was übersehen?
Johannes: Ja genau die EP und noch ein paar Singles.
Ben: Noch ein Doppelalbum lacht
Johannes: Unser erstes Platin Doppelalbum, hast du wohl leider verpasst. gemeinsames Lachen

donnerknispel_milliarden

Für mich sind die Hauptthemen auf eurer EP: Rastlosigkeit, Exzesse und Liebe. Seht ihr das genauso? Und sind das auch die Hauptthemen in eurem Leben?
Ben: Unseres Lebens? Oder insgesamt des Lebens?
Ich: Sowohl als auch.
Johannes: Du willst also jetzt die Lebensformel von uns haben?
Ich: Ja genau. Bitte jetzt sofort niederschrieben.
Ben: Ich erzähle auch manchmal Geschichten, aber das sind keine Geschichten, die ich mir an den Haaren herbei ziehe. Das ist so, dass ich was sehe, erlebe oder dass ich jemand kenne. Auf jeden Fall ist das irgendeine Form von Erlebtem.
Johannes: Was waren nochmal die 3 Stichpunkte?
Ich: Rastlosigkeit, Exzess und Liebe
Johannes: Ja, voll. Ja, klar, das, womit man sich jetzt gerade beschäftigt.

Ihr seid in letzter Zeit viel zusammen gereist. Wo wart ihr denn und wie kam es dazu?
Johannes: Wir sind ein bisschen rumgefahren und waren in Helsinki, Stockholm und London. Dort haben wir uns einfach mal mit Leuten getroffen. Unser Management meinte: Hey, es wäre doch mal cool, wenn ihr mal probiert mit anderen zu schreiben. Jetzt wäre doch einfach die Zeit. Ja und das haben wir gemacht. Viele Leute getroffen und geschaut wie die arbeiten.

War das dann alles zu der Zeit, in der eure EP „Kokain & Himbeereis“ entstanden ist?
Johannes: Ne, gar nicht mal.
Ben: Lustigerweiße sind auf der EP gar keine Lieder aus dieser Zeit. Das sind eigentlich unsere Lieblingslieder, die wir hier zuhause geschrieben haben.

Wenn ihr das so erzählt, hört es sich nach einer kleinen Ewigkeit an. Wie lange wart ihr denn tatsächlich unterwegs?
Ben: Dreieinhalb Wochen.
Ich: Echt? Das hat sich gerade nach einer mega langen Zeit angehört.
Johannes: Ja, aber das ist ja schon eine lange Zeit. Du pennst halt irgendwo auf dem Fußboden, bei irgendwelchen Leuten oder im Hostel. War von der Erfahrung her geil. Du siehst halt, dass alle Leute überall in unserem Umfeld oder in dieser Musikwelt hustlen. Und da hat man sich ein bisschen entspannt. Ja alle, alle schreiben nur Songs.

Wie ist denn der Kontakt zu Phillipp Schwär, eurem Produzenten entstanden?
Johannes: Über unseren Manager.
Ben: Wir haben einen findigen Manager. Der hat gesagt: Ich hab da einen guten Freund in Hamburg, der könnte passen.
Johannes: Also nicht nur auf sexueller Ebene, sondern auch…
Ben: Ja genau. Auf beiden Ebenen matchte das dann auch schnell. Auch Ménage-à-trois mäßig. .. Ey Digger, ich weiß genau nach diesem Interview gelten wir als schwul. Völlig klar.
Johannes: Die Gay Pop Band aus…
Ben: Die Gay Rocker
Johannes: Ne, Quatsch. Das war von Anfang an geil.
Ben: Im wahrsten Sinne des Wortes.
Johannes: Erst haben wir uns mal hier in Berlin getroffen, da war alles geil. Er hat sich einfach unsere Songs angehört und wir saßen entspannt rum. Haben getrunken und ein bisschen gekifft.
Ben: Er konnte einfach mit uns arbeiten. Es war zwar neu, aber es hat Spaß gemacht.

Was war das Neue an der Arbeit?
Ben: Klatschkreise mit dem Raummikrofon und überall drauf rum trommeln.
Ich: Das hört sich auch um einiges organisierter an?
Ben: Ne, gar nicht.
Johannes: Ne, ne. Es geht eher darum, den Song nochmal zu fühlen und wieder was aufzubauen. Was ist der Sound, wo ist der Beat und das auch wirklich in den Körper kriegen.
Ben: Wir haben das immer aus der Gitarre oder der Tastatur raus gefühlt und er meinte dann, lass doch mal andere Wege raus finden. Aber auch Tempi. So was haben wir dann mit ihm gemacht. Aber es war toll. Einer unser besten Freunde.
Johannes: Und eine schöne EP haben wir am Ende auch gemacht.
Ich: Und natürlich eure Platin Platte 😉
Ben: Ja genau.
Johannes: Ey, wir bringen jetzt solange nichts mehr raus, bis das Ding Platin geht. Da habe ich schon 20 Wetten laufen.

Abgesehen von eurer baldigen Platinstatus, was steht dieses Jahr noch alles an?
Johannes: Unendlich viele Festivals. Unser Booker von Sparta Booking, macht einen unendlich geilen Job.
Ben: Dahinten steht er. Der mit der schwarzen Lederjacke. Wir winken ihm alle gemeinsam 🙂 Dann geht unsere Tour los. Wir spielen in zwei Blöcken immer nur 3 oder 4 Konzerte und alles klein gehalten. Ja, spielen, spielen, spielen.

Heute ist Filmdreh & morgen sind wir bei @circushalligalli // & Helene findet Johannes lustig…

Ein von MILLIARDEN (@milliardenmusik) gepostetes Foto am

Kommen wir mal zu eurem Instagram Account. Was habt ihr denn mit Helene Fischer am Start?
Johannes: Das war…Er schaut mich mit einem extrem breiten Grinsen an, ich muss sofort loslachen eine findige Ente. Nein, ich werde auch immer als der Lügenbaron aus der Gruppe abgestempelt.
Ben: Ja er muss immer aufpassen was er sagt. Viele Leute denken, dass er das ernst meint.
Johannes: Da kamen auch Leute zu mir die meinten: Ey, was ist den mit dir los? Ich kenn dich gar nicht so.
Ben: Du hast dich so geändert seit du fame bist.
Johannes: Tatsächlich war ich im Universal Gebäude und da haben die einen Pappaufsteller von Helene. Den habe ich mir geklaut und ein kleines Fotoshooting mit ihr gemacht.
Ich: Cool, das sieht man echt nicht.
Johannes: Ja, die Bilder sind wunderschön geworden. Hier schön mit der Handykamera. Ja, ne, das war einfach nur aus Spaß. Und wenn irgendwann Helene anruft und sagt: Ey, ich hatte einen tierischen Kater, was ist passiert? Hatten wir Sex? Dann sage ich: Ja Helene, das kannst du deinem Florian mal schön erzählen.
Ich: Na, da hat sie wohl mit euch geaftert 😉
Ben: Ja genau aftern…allgemeines Gelächter

Genug gelacht, werden wir mal wieder ein bissel ernster. Seid ihr immer noch als Straßenmusiker unterwegs?
Johannes: Ja, immer wenn es die Zeit hergibt. Manchmal auch mit der ganzen Band. Das letzte Mal haben wir es alleine gemacht. Weißte, es ist nur so ne Sache mit dem Anmelden.
Ben: Da sind wir nicht so wirklich hinterher.
Johannes: Dann kommt wieder die Polizei und nimmt uns mit.

Wurdet ihr denn schon mal von der Polizei mitgenommen?
Ben: Ne.
Johannes: Letztens wurden wir mal auf einer Raststätte so richtig schön auf Drogen durchsucht.
Ben: Wir werden immer angehalten. Alter, man muss nur einen Hut im Auto aufhaben und man wird angehalten. Und dann muss man gleich wieder auf so Strichen laufen. Ist so. gestikuliert bei seiner Aussage extrem Wirklich. Ich weiß auch nicht wie oft ich das in meinem Leben gemacht habe.

Hast du dann schon deine Homies bei der Polizei?
Ben: Homies?
Ich: Ich mein, ob es immer derselbe ist?
Ben: Ach so. Ne.
Johannes: Hier, das sind wieder Milliarden, lass die mal wieder rauswinken.
Ben mit einer sehr verführerischer Stimme: Ach Officer, sie sinds wieder. Ich bin noch nie dem selben Bullen zweimal begegnet.

Wie kam es denn dazu, dass eurer Song „Freiheit ist ne Hure“ als Soundtrack von dem Kinofilm „Tod den Hippies, es lebe der Punk!“ ausgewählt wurde?
Johannes: Auch über unseren Manager. Unser liebster Song in dem Moment war „Freiheit ist ne Hure“ und den haben wir zu der Ausschreibung geschickt. Wir dachten, der passt zu dem Titel und haben es auf Verdacht rausgehauen und dann war sofort: Ja klar, euch nehmen wir. Mehr haben wir da auch nicht gemacht, aber wir haben uns extrem gefreut.
Ben: Das war halt super. Wir konnten uns den Film auch vorher anschauen. Wir saßen dann bei X Filme im privatem kleinen Kino und haben auch bei der Filmpremiere gespielt und so Sachen. Haben ganz viele Leute getroffen. War richtig geil und mal wieder durch unseren findigen Freund Konrad.
Johannes: Der Film ist es auf jeden Fall wert sich anzuschauen. Da geht’s drunter und drüber, er ist sehr künstlerisch. Einfach drauf geschissen und gemacht.
Ben: Er ist sehr kreatürlich.

Da kommen wir auch schon zur letzten Fragen. Und das ist immer unsere Standardfrage. Was ist denn eure Lieblingspizza?
Johannes: Pizza, mhh, Pizza. Mhh, Pizza Amore. Ne, die habe ich vorhin gegessen, die ist nicht die geilste. Ich glaube tatsächlich die Pecorino Pizza mit Spinat, Schafskäse und richtig viel Knoblauchöl. Es muss richtig fettig sein.
Ben: Ja es ist immer so die Sache. Entweder Pecorino Tonno oder wenn man mal nicht so bock auf was Deftiges hat, wie heißt die nochmal? Die mit Peperoni, Tomaten und Oliven?
Johannes: Margarita mit Oliven und Peperoni?
Ben: Ne, ich vergesse immer ihren Namen.
Johannes: Ihren Namen! Die Pizza ist bei uns auch auf jeden Fall weiblich.
Ben: Naja, ich weiß jetzt nicht wie sie heißt. Aber auf jeden Fall mit Peperoni, Oliven, Tomaten und ganz viel Öl.

 

Vielen lieben Danke für das wirklich entspannte Interview. Ich hoffe Helene hört endlich auf euch zu nerven.

 

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Musik Knispel

RAMMSTEIN hat mich zum Bau eines eigenen Flammenwerfers inspiriert, während ich bei Kontra K zum Fangirl mutiere. Mein erstes Konzert war "The Kelly Familie", was meinen Musikgeschmack wohl lebenslänglich beeinflusst hat.

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