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REVIEW: ARRIVAL

REVIEW: ARRIVAL

Kinostart: 24.11.2016
Titel: ARRIVAL
Regie: Denis Villeneuve
Dauer: 116 min
Verleih: SONY Pictures
Genre: Science-Fiction-Thriller

12 mysteriöse Raumschiffe landen zur gleichen Zeit an scheinbar zufälligen Orten verteilt auf der Welt. Das Innere der Schiffe wirft große Fragezeichen auf. Um Kontakt zur Besatzung herzustellen und die Frage, der Fragen – Warum sind sie ihr? – zu beantworten wird ein Team um Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und Mathematiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) in eins der Objekte geschickt. Die unkonventionelle Art von Louise kommt nicht gerade gut an. Schon bald beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Mögliche unausgesprochene Kriegsandrohungen stehen dem globalen Chaos gegenüber. Kann Louise Licht in das Chaos der Vergangenheit, der Zukunft und der Gegenwart bringen?

 

 

Arrival stellt nur eine zentrale Frage: Was würdest du genau an dem Tag machen, an dem Aliens auf die Erde kommen? Wissenschaftlich und intelligent gemacht schießt sich der Film genau auf diese Frage ein und überrascht am Ende mit einer unerwarteten Wendung. Amy Adams muss sich mit ihrer Rolle der Louis dem typischen Klischee der von der Arbeit besessenen Wissenschaftlerin stellen. Im Beruf eine Koryphäe auf ihrem Gebiet, aber das Privatleben ein reinster Mist. Als Neue im Team muss sie sich trotz ihrer Expertise erst einmal als die „Zicke vom Dienst“ ihr Vertrauen erarbeiten. Langatmig kommt ARRIVAL mit seinen eigentlich schmalen 116 Minuten daher, obwohl sich die Storyline nicht hinter öden Partien verstecken muss. Der absolute Aha Moment am Ende muss sich in der Waagschale absoluten Kitsch-Momenten entgegenstellen – Wie du sie definitiv nicht in einem Science-Fiction-Thriller erwartest. Setzt du auf die großen alles zerstörenden Explosionen, bist du bei Arrival falsch. Der Film lebt durch die Story und die enormen grafischen Effekte. Allein die Raumschiffe und die Darstellung der Kommunikation zwischen den Außerirdischen sind eine Hausnummer. Insgesamt mal wirklich was Neues, vor allem in Zeiten der katastrophalen Explosionssucht. Doch der Funke will bei mir nicht übergesprungen, da konnte leider noch nicht mal die absolut überzeugend und leidenschaftlich spielende Amy Adams was ausrichten.

 

Du solltest den Film sehen, wenn… 

du zu den Science-Fiction-Fans gehörst. Eine intelligent gemachte Story schätzt und da gerne mal über die kleinen Weichmacher des Films hinweg schaust.

 

Das donnerknispel Barometer steht auf 3/5 

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Film Knispel

Zwischen all den Allüren besetzten Filmkritiker, ist mein Bestreben die Pressevorführung nicht nur zu überleben, sondern auch meinen coffee for free zu genießen.

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