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DIESE FILME STARTEN AM 06. OKTOBER

DIESE FILME STARTEN AM 06. OKTOBER

Donnerstag ist Kinotag. Wir haben unseren Hintern wieder für dich im Kinosessel plattgesessen und uns einige Filme vorab angeschaut.

Diesmal waren wir für dich in Sausage Party , Meine Zeit mit Cézanne und in Blair Witch. Drei Filme wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

 

Sausage Party – Es geht um die Wurst

Kinostart: 06.10.2016
Titel: Sausage Party – Es geht um die Wurst
Regie: Conrad Vernon, Greg Tiernan
Dauer: 89 min
Verleih: Sony Pictures Entertainment
Genre: Komödie, Animation

Das Würsten Frank hat nur ein Ziel. Er möchte mit seiner Freundin Brenda das Hotdog Brötchen zusammen raus aus den Supermarkt hin zu den Göttern – den Menschen. Die Lebensmittel im Supermarkt wird erzählen sich untereinander, dass jenseits der Eingangstür ein wahres Paradies liegt. Doch als ein Glas Honigsenf wieder in den Supermarkt zurück gebracht wird fängt genau diese Geschichte des Paradieses langsam an zu bröckeln.

Über einen gepflegten Penis-Witz kann ich wirklich stundenlang lachen. Mein Humor ist auch sonst, ähnlich wie mein Kleidungsstil, schwarz bis tief schwarz, aber „Sausage Party“ hat meine Humor Knospen in keinster Weiße stimuliert.

Ist es mal etwas komplett Neues? – Klares Ja!
Ist es technisch gut gemacht? – Jop!
Konnte ich drüber lachen? – Klares Nein! Obwohl Hitler war schon lustig, aber ist eben Hitler. Der brennende Fleischklops auf dem Motorrad hat mich auch zum Schmunzeln gebracht, mehr aber auch nicht.

Seth Rogen ist für seinen derben Humor bekannt. Wenn er bei einem Projekt mit am Start ist, weiß man in welche Richtung es geht. Für mich ist der Film schlicht und ergreifend zu überzogen und zu gewollt. Auf allen Ebenen soll bewiesen werden, dass man keinen Stock oder auch Wurst im Arsch stecken hat.

Extrem Flacher Humor für Liebhaber, aber für die gute Songauswahl gibt es einen Mitleid Blitz für das donnerknispel Barometer.
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Meine Zeit mit Cézanne

Kinostart: 06.10.2016
Titel: Meine Zeit mit Cézanne (Org: Cézanne et moi)
Regie: Danièle Thompson
Dauer: 113 min
Verleih: PROKINO
Genre: Drama

Émile Zola (Guillaume Canet) und Paul Cézanne (Guillaume Gallienne) verbindet eine tiefe Freundschaft. Beide haben ihr Leben der Kunst verschrieben – Émile Zola schreibt und Paul Cézanne malt. Beide gehören zu den wichtigsten Figuren in der französischen Kulturgeschichte. Trotz all ihrer Gemeinsamkeiten, könnte ihre Herkunft nicht unterschiedlich sein. Paul kommt aus einem reichen Haus, Èmile hingegen wächst ohne Vater auf und muss sehen wo die nächste Mahlzeit her kommt. Beide können ihrem beklemmenden Heimatdorf Aix-en-Provence mit all seiner Spießbürgerschaft nicht viel abgewinnen und treten die Flucht ins weltoffenen Paris an. Dort teilen sie nicht nur ihre Leidenschaft für die Kunst sondern auch die Frauen. Während Èmile dem Höhepunkt seines Schaffens immer näher kommt, kehrt Paul mehr und mehr in seine eigene Welt. Zwischen den Treffen vergeht immer mehr Zeit, bis die beiden sich zum letzten Mal treffen um Èmiles neuste Veröffentlichung zu besprechen. Diese Auseinandersetzung endet anders als alle anderen zuvor…

Danièle Thompson zeigt in „Meine Zeit mit Cézanne“ eine neue Seite der beiden Künstler. Die tiefe Freundschaft der beiden ist den Meisten unbekannt. Nachdem ich den Film gesehen habe stellt sich mir die Frage: Kunstgeschichte oder doch die Männerfreundschaft? Der entschiedenen letzte Dialog zwischen Èmile und Paul trägt dich durch den gesamten Film und zieht so die Brücke zwischen den Flashbacks zu heute. Im direkten Vergleich rollen für mich die Szenen der Vergangenheit um einiges dynamischer und stärker. Die Szenen im Hier und Jetzt waren für meinen Geschmack einfach zu zäh. Gefilmt wurde an den Originalschauplätzen, was das Bühnenbild natürlich spitzen mäßig dastehen lässt. Alles in allem ist der „Meine Zeit mit Cézanne“ zu langatmig, wobei Kunstgeschichte lange nicht mehr so locker rüber gebracht wurde.

Durch den Fehlenden Pepp steht das donnerknispel Barometer nur auf 2/5.
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Blair Witch

Kinostart: 06.10.2016
Titel: BLAIR WITCH
Regie: Adam Wingard
Dauer: 89 Min
Verleih: STUDIOCANAL Home Entertainment
Genre: Horror

James (James Allen McCune) macht sich zusammen mit seinen Freunden Peter (Brandon Scott), Ashley (Corbin Reid) und der Filmstudentin Lisa (Callie Hernandez) auf die Suche seine vor 20 Jahren verschwundene Schwester Heather im Black Hills Forest wieder zu finden. James ist auf ein Video aufmerksam geworden, dass von ortskundigen online gestellt wurde. Mit der Hilfe der beiden Ortskundigen machen sich die 4 Freunde auf den Weg. Doch da haben sie ihre Rechnung ohne die Blair Witch gemacht…

17 Jahre nach dem Original sollte mit Blair Witch eine weiterer Meilenstein in dem Horror-Genre gesetzt werden. Found Footage sollte auf eine noch höhere Ebene gesetzt werden. Nur leider ist weder das Eine noch das Andere für mich gelungen. Die Geschichte ähnelt verdammt dem Original und die verwackelte Kamera Führung wurde nur durch Einsatz einer Drohne in die Neuzeit gesetzt. Apropos verwackelte Kamera Führung: An die muss man sich auch erst mal gewöhnen. Der Film Cast glänzt nicht gerade durch die heißesten Newcomer, legt aber durchweg eine solide Leistung ab.

Grusel für die leicht zu erschreckenden, ein Abklatsch des Kultfilms für die Genre Freunde und für die Anderen kein Kinobesuch wert. Da ich zu der ersten Kategorie gehöre und den Arm meines Begleiters oft gedrückt habe und für die solide Umsetzung steht das donnerknispel Barometer auf 2/5.
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Film Knispel

Zwischen all den Allüren besetzten Filmkritiker, ist mein Bestreben die Pressevorführung nicht nur zu überleben, sondern auch meinen coffee for free zu genießen.

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